Datenschützer von Bund und Ländern fordern Nachbesserungen von Apple, Google, Microsoft & Co

Aktuelle Betriebssysteme für PC und mobile Geräte kommen kaum noch ohne Verbindungen zu Clouddiensten aus. Viele Funktionen funktionieren ohne diese nicht oder nur eingeschränkt. Für die Benutzerinnen und Benutzer ist allerdings kaum zu durchblicken, welche Daten wofür in die Wolke übermittelt werden. Meist werden diese Dienste bereits bei der Installation automatisch aktiviert. Die Anwenderinnen und Anwender tun sich anschließend schwer, ungewünschte Übertragungen wieder abzuschalten. Das liegt auch daran, dass die Möglichkeiten zur Eindämmung der Datenflut häufig nicht einfach zu finden sind.

Daher fordern die Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern die Hersteller nun mit einer Entschließung auf, nachzubessern und die Betriebssysteme mit datenschutzfreundlichen Voreinstellungen auszuliefern und die Anwender laufend detailliert darüber zu informieren, welche Daten unter welchen Voraussetzungen zu welchen Zwecken übertragen werden.

Quelle: https://www.datenschutz.hessen.de/k90.htm#entry4511